Buchen Sie jetzt Ihren Traumurlaub!

Wie alles begann

Es war der Abend der Fußball-Weltmeisterschaft, an dem die Niederlande gegen Kamerun spielte. Wir haben beschlossen, unseren Spürhund Akka zum ersten Mal, bei einer Suchaktion nach einer vermissten englischen Bulldogge, einzusetzen.

Am Mittag habe ich bei meiner Freundin vorbeigeschaut, sie war total aufgelöst und hat mir ganz aufgeregt erzählt, dass ihr Hund Tessa unter ihrem Gartenzaun durchgekrabbelt und verschwunden ist. Sie hatte überall gesucht, aber sie nirgendwo gefunden. Für mich war dies übrigens das erste Mal, dass ich mit einem vermissten Hund zu tun hatte.

Zuerst haben wir sie bei Amivedi angemeldet, eine landesweite Organisation, die sich seit 1933 für vermisste und gefundene Haustiere einsetzt. Danach habe ich mich an den Computer gesetzt um Flyer zu entwerfen und auszudrucken. Dann bin ich ins Auto gesprungen und habe die Flyer überall aufgehangen.Akka

Plötzlich ist mir der Spürhund meiner Schwester eingefallen, könnte die nicht etwas bewirken in diesem Fall? Sie ist zwar spezialisiert im Aufspüren von vermissten Personen und kleinen und großen Gegenständen, aber von nichts kommt nichts. Ich dachte mir, warum sollten wir es nicht probieren und wie gesagt, so getan. Ich rief also meine Schwester Yvonne an und erzählte ihr die Geschichte und sie wollte es zum Glück mit ihrem Hund ausprobieren.

So sind wir also losgezogen, Akka hatte vorher an einem Stück Stoff, an dem Tessas Geruch hängt, geschnüffelt. Akka ist sofort unter dem Zaun, neben dem Haus meiner Freundin, das auf einer Ecke lag, hindurchgekrochen. So zeigte sie uns, das Tessa hier sein musste. Leider konnten wir sie hier nicht finden, nachdem wir im ganzen Garten gesucht haben. Wir sind danach einen langen Patt langgelaufen und sind einigen Leuten entgegengekommen, die uns fragten, was wir machen. Wir haben die Lage natürlich erklärt und netterweise haben die Leute mit Ihren Fahrrädern umgedreht und haben sofort mitgeholfen. So hat sich unsere Suchtruppe um einiges vergrößert und wurde es ziemlich voll auf dem Weg.

Ein bisschen später stoppte Akka an einem Graben, das könnte bedeuten, dass Tessa im Wasser liegt und ertrunken ist, aber es könnte auch bedeuten, dass sie dort einfach etwas getrunken hatte, weil sie durstig war. Meine Freundin konnte sich nicht mehr zusammen reißen und fing an zu weinen. Ihr Sohn und seine Freunde sind sofort in den Graben gesprungen und haben den Graben systematisch abgesucht, glücklicherweise konnten sie darin stehen, denn der Graben war nicht tief.

So verrückt,wie wir Niederländer nach Fußball sind, war jeder natürlich drinnen und hat das Spiel geguckt. Umso aufmerksamer war es, dass einige Leute, die uns aus ihren Wohnzimmern gesehen haben, spontan aus ihren Häusern kamen und uns bei der Suche halfen. Auf einmal, war es eine große Orangene Truppe, die durch die Straßen zog, denn jeder hatte sich auf das Spiel vorbereitet.

Tessa wurde nicht gefunden und wir beschlossen, zu dem Haus meiner Freundin zurückzukehren. Auf dem Rückweg ist Akka wieder in denselben Garten hineingekrochen. Meine Schwester rief ihrem Hund noch zu, dass sie aufhören soll, da Tessa dort nicht ist. Sie hatte den Spürhund verbessert, dies ist etwas, was man natürlich nie machen sollte. Wir wussten sicher, dass sie nicht dort ist.

Zu Hause bei meiner Freundin angekommen, sind wir erst einmal in Ihren Garten um etwas zu trinken, wir waren ziemlich enttäuscht. Auf einmal... hörten wir ein leises Bellen. Meine Freundin meinte: Das ist Tessa, woraufhin wir sofort zu dem Garten zurück gingen, von dem Akka schon vorher meinte, dass sie hier sein muss.

Wir schauten also nochmal, aber fanden nichts, bis wir etwas in den Sträuchern sahen. Wir schoben die Sträucher zur Seite und unter einem dichten Strauch war eine Wassergrube mit einer Luke. Tessa war durch die Luke in eine Grube gefallen. Unsere Akka hatte also doch Recht!!!! Hätten wir mal auf sie gehört, wir zweifeln von nun an nie wieder an ihr, das versteht ihr sicher. Unser Ed, der mit dabei war, hat seinen Gürtel abgenommen und um ihre Mitte geworfen und sie so nach oben gezogen. Ein Glück, dass die Wassergrube in dem Moment trocken war, ansonsten hätte sie das niemals überlebt. Ende gut, Alles gut. Glück gehabt.

Dies war Akkas erste Suchaktion, und in dieser war sie direkt erfolgreich. Erstmal zu Hause angekommen, haben wir mit meiner Schwester überlegt, ob wir hier nicht etwas mit anfangen können?! Und so ist unsere Organisation Akka´s Hulp for Missing Dogs entstanden, wir haben Akka darin weiter geschult und haben inzwischen viel Erfahrung. Dank Akka und Tessa, und einem professionelen Team von inzwischen sieben Personen haben wir bereits einige vermisste Hunde zurück nach Hause bringen können.

Uns ist aufgefallen, dass wenn wir mit Menschen sprechen, die meisten gar nicht wissen, wie viele Hunde vermisst werden. In einem Monat zählen wir alleine in den Niederlanden 365 vermisste Hunde. Wussten Sie, dass jeden Tag neue vermisste Hunde dazu kommen?

Wilma Klinkhamer

 

zurück zur Liste

Volgen Sie unseren Newsbeller!

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Email

(+31) 619043887